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Mikko Hirvonen beendet WM-Rallye Portugal im Ford Focus RS WRC auf Rang vier
| Mikko Hirvonen beendet WM-Rallye Portugal im Ford Focus RS WRC auf Rang vier |
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Bereits den Freitag hatte Hirvonen auf Rang vier der Etappenwertung abgeschlossen und lag nach dem Samstag auf Platz fünf – allerdings kaum mehr als 22 Sekunden von der dritten Podeststufe entfernt. Damit waren die Weichen für ein spannendes Finale gestellt. Bis zum Beginn der letzten Wertungsprüfung (WP) in den Bergen hatte der amtierende Vize-Weltmeister den Rückstand bereits auf 7,4 Sekunden reduziert. „Ich hätte heute morgen nicht mehr schneller fahren können“, so Hirvonen. „Wir haben alles gegeben, um die beiden vor uns liegenden Fahrer noch zu packen. Als nach gut der Hälfte der WP 17 jedoch unsere Hinterreifen abbauten, wusste ich, dass die Entscheidung gefallen war und habe zurückgesteckt.“ Während der Franzose Sébastien Ogier vor Titelverteidiger Sébastien Loeb gewann, sieht Hirvonen durchaus noch Chancen im Titelkampf. „Dieses Ergebnis hilft uns im Hinblick auf die Weltmeisterschaft natürlich nicht weiter“, so der Finne. „Aber wir haben erst sechs Saisonläufe absolviert, sieben weitere stehen noch bevor. Es ist noch nichts entschieden.“ Hirvonens Teamkollege und Landsmann Jari-Matti Latvala musste drei Wochen nach seinem Überraschungssieg in Neuseeland einen Ausfall hinnehmen. Der 25-Jährige hatte am Samstag zu Beginn der WP 9 mit seinem Ford Focus RS WRC bei etwa 110 km/h einen Baum getroffen. Dabei wurde die Heckpartie seines Turbo-Allradlers zu stark beschädigt, um für die dritte Etappe wieder an den Start zu gehen. „Ich habe den Einlenkpunkt in eine Rechtskurve verpasst und eine Böschung touchiert“, rapportierte Latvala. „Wir begannen uns zu drehen und erwischten einen Baum, der gut 40 Meter neben der Straße stand. Der Aufprall war so hart, ich wusste direkt, dass damit unser Tag zu Ende war. Es ist ein Jammer. Ich hatte einen guten Rhythmus gefunden und fühlte mich gut. Wir wollten uns sukzessive in der Gesamtwertung nach vorne arbeiten. Jetzt haben wir wichtige Punkte für die Teamwertung verloren.“ „Die Ereignisse auf der abschließenden Stadionprüfung in Faro haben einmal mehr gezeigt, welche aufregenden Dramen dieser Sport immer wieder hervorbringt“, fasst Malcolm Wilson, der Direktor des Teams BP Ford Abu Dhabi zusammen. „Und sie liefern den Beweis, dass das für die Zuschauer und das Fernsehen konzipierte Spektakel für den Ausgang einer Rallye ebenso wichtig sein kann wie die langen ,echten‘ Prüfungen in den Bergen. Nach einem großartigen Sieg in Neuseeland zu Beginn des Monats lief es für uns hier in Portugal nicht wie gewünscht, das haben wir leider zu akzeptieren.“ Ein Fakt, den auch Gerard Quinn als Motorsport-Chef von Ford Europa so sieht: „Wir müssen der Tatsache ins Gesicht sehen, dass dieses Wochenende nicht so lief wie erhofft. Wir haben nun sechs Wochen Zeit, bevor die WM-Saison in ihre zweite Hälfte startet. Wir werden diese Pause nutzen und alles dransetzen, um wieder jene Konkurrenzfähigkeit zu erlangen, die uns in diesem Jahr bereits zwei Laufsiege eingebracht hat.“
Gute Nachrichten aus der Super-2000-Weltmeisterschaft: Mit Jari Ketomaa/Mika Stenberg und Xevi Pons/Alex Haro belegten gleich zwei Ford Fiesta S2000-Teams die ersten beiden Plätze in dieser eigenen Wertung. Rallye Portugal, sechster von 13 Läufen zur Rallye-WM 2010:
WM-Zwischenstand Fahrerwertung nach fünf von 13 WM-Läufen:
WM-Zwischenstand Teamwertung nach fünf von 13 WM-Läufen:
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